Das Team hinter Christoph 8

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Hinter Christoph 8 stehen eine Menge motivierter Menschen. Wir leben dafür Menschen zu helfen, die in eine Notsituation geraten sind. Jedes Mitglied der Luftrettung ist in seinem Bereich hochspezialisiert.

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Christoph 8 wird ausschließlich von erfahrenen, festangestellten Piloten geflogen. Alle Piloten sind im Besitz der Lizenz für Berufshubschrauberführer oder Verkehrshubschrauberführer nach JAR-FCL 2 und verfügen über die gemäß JAR OPS 3 geforderten Voraussetzungen an praktischer Berufserfahrung.

 

 

 

 

 

 

 

Rettungsassistent (HEMS) kontrolliert die medizinische Ausstattung

An der Seite des Piloten sitzen Menschen die ein breites Aufgabenprofil abdecken:
– rechte Hand des Piloten und verantwortlicher Gerätebeauftragter
– Funkverkehr mit der Leitstelle und den zuständigen Flugsicherheitsbehörden
– Versorgung des Patienten gemeinsam mit dem Notarzt
– Anmeldung an der Zielklinik
Dies sind nur einige der vielfältigen Tätigkeiten der eingesetzten Rettungsassistenten. Die Rettungsassistenten heißen eigentlich HCM (kurz für „Helicopter Emergency Medical Service Crew Member“) und werden in dieser Funktion mit vielfältigen Aufgaben betraut. Sie alle verfügen über eine langjährige Aus- und ständige Weiterbildung auf dem Gebiet der Notfallrettung mit spezieller Qualifikation für den Luftrettungsdienst und die Durchführung von Intensivtransporten.

Pilot und Notarzt sowie der HCM (nicht im Bild) bereiten sich auf den nächsten Einsatz vor

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Alle eingesetzten Notärzte sind erfahrene Anästhesisten aus der Klink für Anästhesiologie und Intensivmedizin des St.-Marien-Hospitals Klinikum Lünen. Ein Anästhesist (im Volksmund auch gerne „Narkosearzt“ genannt) ist Spezialist für die Aufrechterhaltung der vitalen Funktionen (Atmung und Kreislauf) was routinemäßig z.B. im OP oder in der Intensivmedizin Anwendung findet.
Als Spezialisten für die leitliniengerechte Versorgung von schwer verletzen, verbrannten oder anderweitig lebensgefährdet erkrankten Patienten sorgen Sie für eine Stabilisierung und den Beginn einer Intensivtherapie – wenn notwendig sogar noch am Unfallort.
Voraussetzung für die Teilnahme an der Luftrettung sind unter anderem der Facharztstandard Anästhesie, die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin, eine langjährige Erfahrung im bodengebundenen Rettungsdienst, der DIVI-Intensivtransportkurs, das Traumamanagement-Zertifikat und die regelmäßige Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen.

Und dann wären da noch die Leitstellendisponenten, Fluggeräteelektroniker, Logistiker und Techniker die dafür sorgen, dass die Hubschrauber ausrücken können.