Häufige Fragen

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Kann ich auf dem Hubschauber ein (Tages-)Praktikum machen oder mal mitfliegen?
Kurz und knapp – nein.
Bei aller Begeisterung – ein Praktikum direkt auf dem Hubschrauber ist leider nicht möglich, weder im fliegerischen Einsatz, noch im medizinischen Einsatz. Für den medizinischen Bereich empfiehlt sich ein Praktikum im Rettungsdienst (die lokale Berufsfeuerwehr gibt hier gerne Auskunft) oder im Krankenhaus – dort dann meistens in der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin.
Für den technischen Bereich empfehlen wir ein Praktikum z.B. bei der „ADAC Luftfahrt Technik“ in Bonn-Hangelar.

Was kostet so ein Hubschrauber?
Voll ausgestattet ca. 4-4,5 Millionen €. Es kommt darauf an, wie so oft im Leben.

Wie wird man Pilot im Rettungshubschrauber?
Es ist ein langer Weg. Die Anforderungen an „Rettungspiloten“ sind sehr hoch. Eine Ausbildung zum „Berufshubschrauberführer“ (so die amtliche Bezeichnung) kann an vielen Luftfahrtschulen absolviert werden. Vorher muss eine Flugtauglichkeitsuntersuchung nach JAR-FCL3 (Klasse 1) bestanden werden. Die folgende Ausbildung dauert ca. ein halbes Jahr und kostet etwa 90.000 €.
Nach Abschluss der Ausbildung können Absolventen ca. 150 Gesamtflugstunden nachweisen.
Die allermeisten Piloten wählen einen Ausbildungsweg über die Bundespolizei, die Bundeswehr oder die Polizei.

Wie wird man Notarzt oder Rettungsassistent/HEMS auf dem Hubschrauber?
Es ist ein langer Weg. Anders als manchmal vermutet ist ein Notarzt kein „Arzt light“ sondern ein richtiger Arzt. Im Fall des Christoph 8 sind es Anästhesisten mit langjähriger Berufserfahrung („Facharztstandard“) und diversen Zusatzqualifikationen für die besonderen Herausforderungen der Luftrettung. Die Ausbildung inkludiert mindestens Abitur (12 Jahre), Studium (6 Jahre), Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin (5 Jahre).
Die Rettungsassistenten auf dem Christoph8 sind zusätzlich auch rechte Hand des Piloten und des Notarztes und helfen unter anderem bei der Navigation, Start und Landung und haben daher auch eine fliegerische Ausbildung.
Die Einstellungsdetails unterscheiden sich an den einzelnen Luftrettungsstandorten (Festanstellung vs. Rotationsmodell etc.) und können im konkreten Einzelfall angefragt werden.

Wann ist der nächste Tag der offenen Tür?
Der Tag der offenen Tür findet in aller Regel alle 5 Jahre statt. Der nächste wäre somit ca. 2019, dann feiern wir „45 Jahre Christoph 8“.

Wo erhalte ich einen Aufnäher?
Noch sind reguläre Stationsaufnäher und Aufnäher zum 40-jährigen Jubiläum verfügbar. Bei Interesse wenden Sie sich an uns.

Kann ich den Hubschrauber besichtigen?
Interessierte Gruppen sowie Einzelpersonen sind uns grundsätzlich sehr willkommen. Eine Besichtigung ist jedoch nur nach vorheriger Anmeldung und Absprache mit der jeweiligen Crew unter engen Voraussetzungen möglich.
In den Sommermonaten (Juli – September) müssen bei teils sehr langen Flug- und Einsatzzeiten die vorgeschriebenen Ruhezeiten eingehalten werden – wir bitten daher darum von Besuchen in dieser Zeit Abstand zu nehmen.
Zur Koordination eines Besuchstermins kontaktieren Sie uns gerne über das dafür vorgesehene Kontaktformular.

Fliegt der Hubschrauber auch nachts?
Christoph 8 hat keine Nachtflugzulassung. Der Hubschrauber darf maximal bis Sonnenuntergang (variiert nach Jahreszeit) starten und dann nach erfolgtem Einsatz noch zur Basis zurückkehren.
Im Notfall kann für dringliche Verlegungsflüge z.B. von Krankenhaus zu Krankenhaus der in Greven stationierte Christoph Westfalen angefordert werden.

Wie kann ich die Arbeit von Christoph 8 unterstützen?
Wir freuen uns über Unterstützung jedweder Art. Wenn es mehr als ein Lob sein soll dürfen Sie sich gerne an uns wenden, wir schicken ihnen gerne nähere Informationen zu.

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